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Give-me-five: Besser texten mit der 5-Dimensionen-Technik (Nachrichten-Zukunft #5)

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Zu lang, zu kompliziert, ein Verhau an Details: Radio-Nachrichten sind oft alles andere als Geschichten aus einem Guss. Ursache kann die Meldungs-Struktur sein, wie sie von alters her gelehrt wird: Die Neuigkeit in den Lead, rasch die Quelle dazu, dann die Details, letztendlich den Kontext. Problem: Diese Struktur fragt nicht präzise genug nach allen zentralen Aspekten einer Story. Hier kann die 5-Dimensionen-Technik weiterhelfen – besonders jungen Kollegen, die neu sind im Job.  Weiterlesen …

Schreib´ aktivierend! Nachrichten-Zukunft #4

Radio-Nachrichten sind oft von bestürzender sprachlicher Anspruchslosigkeit. Vor allem bei Routinearbeiten fällt das auf, etwa dem Auswerten des lokalen Polizeiberichts. Wo ergänzende Recherche problemlos möglich wäre, aber doch allzu oft unterbleibt. Ärgerlich ist etwa der häufig genutzte Sprach-Baustein „Was zu dem Unfall führte, ist noch unklar“. „Unklar“: Was heißt denn das? Dass ich mich nicht genügend reingehängt habe in die Recherche? Dass ich mich zufrieden gebe mit dem, was Agenturen mir auf den Tisch spülen? Fatal: „Unklar“ ist dem Hörer selbst schon Einiges. Warum sollte er jetzt überhaupt noch das Radio einschalten? Das ihm doch die Welt erklären sollte? Weiterlesen …

Nachrichtenzukunft #3: Eine Frage des Respekts („Erzähl es mir, als sei ich vier“)

Nachrichtenleute, gerade wenn sie neu sind im Job, haben oft noch den Wissenschafts-Jargon aus der Uni drauf, der zwar präzise ist, aber blutleer und farblos. Am Desk bekommen sie es dann mit Polit-Sprech und Juristendeutsch zu tun. Ihren Meldungen bekommt Beides nicht. Hier sind Chefs und Mentoren gefordert, einen Perspektivendreh anzustoßen, hin zu Kunden-, also Hörer-Orientierung. Augenhöhe statt top-to-down! Kommunikation! Das Konzept Erzähl-es-mir-als-sei-ich-vier kann dabei helfen. Weiterlesen …

Radio-Nachrichten mit Zukunft #2: Schreib KEINE Meldungen!

Radio ist, letztlich und endlich, Sprechen zu Menschen. Genauer: Sprechen zu einem Menschen. In aller Regel erlebt uns der Hörer in einer One-to-One-Situation. Beim Autofahren, morgens im Bad, zuhause in Küche oder Home Office. Gelingt uns hier buchstäblich Kommunikation, ohne Gefälle, Distanz und Künstlichkeit, dann lebt Radio (und bleibt unverzichtbar). Was uns jedoch in der Radio-Realität begegnet, ist häufig alles Andere. Nicht Kommunikation, sondern das Buchstabieren „journalistischer Darstellungsformen“. Weiterlesen …

7 Praxis-Tipps für Radio-Nachrichten mit Zukunft

Was wird aus dem Radio im digitalen Zeitalter? Was aus Radio-Nachrichten, wie wir sie kennen? Was aus der Handvoll Meldungen, die ins Stundenkorsett gezwängt von Sprechern präsentiert werden? Während uns Smartphone und Tablet News in Hülle und Fülle zur Verfügung stellen, rund-um-die-Uhr und zur zeitsouveränen Nutzung? Nachrichten im Radio müssen sich neu erfinden. Aber wie? Einige Vorschläge  Weiterlesen …

Für Nachrichten ohne Barrieren. Denn Kommunikation ist…

…wenn´s ankommt. Sagt ein geflügeltes Wort. Wenn die Botschaft verstanden wird (und nicht schon, wenn sie gesendet wird). In vielen Nachrichtentexten aber stecken Verständnis-Barrieren. Die nur knacken kann, wer bereits bestens informiert ist. Viele Hörer sind das nicht. Den nötigen Kontext haben sie nicht parat (zumindest nicht in der Hör-Situation). Folge: Die Texte „kommen nicht an“… Weiterlesen …

Ab in´s Web: Wie das Radio planmäßig Hörer vertreibt

Haben wir sie noch alle? Das moderne Radio pusht Online. Und bekommt nichts zurück! Botschaft im Subtext an die Hörer: „UKW ist ja ok. Aber echten Mehrwert gibt´s nur im Netz“. Auf Website, Facebook-Präsenz, Twitter-Kanal und vielleicht sogar per WhatsApp. Ein echtes Ärgernis! Crossmediales Teasen gibt´s allem Anschein nach nur in einer Richtung. Als Einbahnstraße: Weg vom Radio, hin zum Web! Das kann es doch nicht sein! Sollen Hörer nicht mehr hören, sondern nur noch klicken? Und wer zahlt die Rechnung?  Weiterlesen …

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